„Ein Traum lebt“ – Gottesdienst am Paulus-Sonntag zu Martin Luther King am 22.01.2023, 10 Uhr in der Pauluskirche

„Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen“.
Diese gewaltige Vision aus dem letzten Buch der Bibel prägt den letzten Sonntag des Kirchenjahres. Der Blick geht hinaus über die Zeit hin zu Gottes Ewigkeit. Der Motettenchor der Münsterkantorei nimmt dieses Gedenken an die Verstorbenen als Anlass, Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) Requiem d-Moll, KV 626 aufzuführen. In wohl keiner anderen Vertonung des Requiems ist das Vergängliche so greifbar geworden, da es auch Mozart nicht gegeben war, sein letztes Werk selbst zu vollenden. In der Fassung von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr (1766-1803) ist die Totenmesse seit Generationen fest im kirchenmusikalischen Kernrepertoire verankert.
Den Auftakt des Konzerts bildet die Symphonie Nr. 40 g-Moll (KV 550), eine von nur zwei Symphonien in einer Molltonart und das vorletzte Opus dieser Gattung. Das Programm wird thematisch vervollständigt mit den Motetten „Unser Leben währet siebenzig Jahr“ von Johann Michael Bach (1648-1694), ein Onkel des berühmten Johann Sebastian, und „Herr, lehre doch mich“ von Rudolf Mauersberger (1889-1971).

Termin: Sa, 19. November 2022, 19 Uhr, Pauluskirche Ulm
Karten zu 13,- EUR bis 29,- EUR über reservix.de und im Hapag-Lloyd-Reisebüro, Hafenbad 4, 89073 Ulm.

Ausführende:
Verena Gropper, Sopran
Wiebke Wighardt, Alt
Jo Holzwarth, Tenor
Florian Dengler, Bass
Karlsruher Barockorchester
Motettenchor der Münsterkantorei
Leitung: Friedemann Johannes Wieland

Zurück zur Übersicht