Das Pfingstparament der Pauluskirche ist auch an der Konfirmation zu sehen:
Das rote Parament der Pauluskirche verbindet zwei große Themen: Es steht für Pfingsten – das rot flammende Kommen des Heiligen Geistes – und zugleich ist Rot die Farbe der Zeugen, derer, die ihren Glauben bekennen.
Darum hängt es auch am Tag der Konfirmation, an dem junge Menschen ihr eigenes Glaubenszeugnis ablegen.
Im Zentrum des Paraments sieht man ein Schiff auf bewegtem Wasser – ein altes Bild für die Kirche, die vom Wind des Geistes geführt wird.
Die kleine rote Fahne am Mast erinnert an die Flamme von Pfingsten: Der Geist Gottes setzt die Kirche in Bewegung und gibt ihr Kraft für ihren Weg.
Im unteren Bereich wachsen verästelte Pflanzen und Bäume empor. Sie stehen für das neue Leben, das durch Gottes Geist entsteht, und für das Wachsen und Reifen der Gemeinde. Gerade für die Konfirmandinnen und Konfirmanden ist dieses Bild sprechend: Aus Wurzeln wird etwas Neues, Lebendiges – das eigene Glaubensleben.
Die reichen, geschwungenen Ornamente im oberen Teil deuten die Fülle der Gaben des Heiligen Geistes an – vielfältig, bunt, schöpferisch. Sie erinnern daran, dass jeder Mensch begabt ist und seinen Platz in der Kirche hat.
So erzählt das Parament von Pfingsten als dem Fest, an dem Gottes Geist die Kirche stärkt und sendet, und zugleich vom Zeugnis des Glaubens, das sie weiterträgt – damals wie heute, auch am Tag der Konfirmation.